CSI: Music

•Februar 10, 2009 • Kommentar schreiben

Aufmachen, Miami Dade Police!

So fönt es mir jeden Dienstag abend die Spaghettilocken aus den Lautsprechern meines TV einmal quer durch das Wohnzimmer. Die Ermittler aus Horatio Caine´s Team klären alles auf. Wie jetzt, Ihr kennt diese Serie nicht? Dienstag 20:15, RTL! Ja ich weiß, Fernsehen verblödet. Es unterhält einen aber auch manchmal.

Und während ich mal wieder staune, wie das CSI einen absolut unklärbaren Fall völlig aufklärt, klären sich bei mir unklare Gedanken. Klar, oder? Wieso gibt es solch eine spezielle Ermittlertruppe nicht in der Musik? Nein, ich meine nicht den Bohlen mit DSDS. Obwohl, die klären, besser erklären,  ja regelmäßig ihren Stumpfsinn zu Superstars. Was wir brauchen ist aber die totale Aufklärung!

Ja es gibt sie, die furchtbar schlechte Musik! Und ja, es gibt sie in der ganzen epischen Breite. Von Amateur bis Profi. Schuld ist -sage ich- die schnelllebige Zeit und der Mangel an Fähigkeit, damit umgehen zu können!

Ich schreibe mal auf, wen ich so wirklich unterirdisch finde, oder nee, sollte ich lieber aufschreiben, wer Substanz hat? Ich wäre eher fertig. Hmmm…gibt es nun mehr doofes Zeug, oder mehr vom guten und gehaltvollen musikalischen Erlebnis?

Wer ist gut? Wer noch besser? Wer ist schlecht und warum? Geht es noch schlechter?

Herrschaften, wo ist meine Messlatte mit der ich das bestimmen kann? Brauche ich zur Klärung und Feststellung jetzt auch einen Durchschnittsgeschmack? Mist, verdammter! Horatio´s Leute haben doch immer ihren Koffer dabei mit allem Zeugs drin. Die persönliche Box of Tricks sozusagen. Und sie haben ein Labor.

Was habe ich? Meine Ohren, meinen Geschmack, meine Boxen! Und meine Meinung!! Meinung? Ja, das ist das was jeder über irgendetwas haben sollte. Natürlich fundiert und nicht bloß dahergenommen. Aber schnelle Meinungen kann man ja wieder verwerfen. Passt in diese schnelle Zeit. Schnelle Meinungen, schnelle Urteile, schnelles Vergessen. Kommt mir ja nicht blöd! Meine Meinung ist schneller gebildet als ihr denkt.

Ich höre gerade Comfortably Numb, von Pink Floyd. Tatsache sagte mir jemand, dass David „Gott“ Gilmour ein mieser Saitenzupfer sei!!!!! Wie bitte?? Der Mann spielt und fühlt Töne, die andere seiner Zunft nicht mal kennen! Fall gelöst! Wie kann man so etwas behaupten? Hat dieser Typ vielleicht eine eigene Meinung zu dem Ganzen? Sicher. Ich finde sie schlicht falsch. Meine Meinung! Jeder hat schließlich das Recht auf meine Meinung! Ach so, ich höre hier Rufe nach Objektivität! Rrrischtisch! Die brauchen wir. Aber Subjektivität ist auch wichtig. Wir brauchen beide Meinungen. (Ich will jetzt SOFORT meinen Ermittlerkoffer!)

Fakt für mich ist: Gilmour ist ein ganz Großer! Für andere ist er das nicht. Macht ihn das gut, oder schlecht? Und zwar im objektiven Sinn? Ich lege mich jetzt fest: Gilmour ist subjektiv für mich ein Gigant auf der Gitarre. Meine objektive Betrachtung führt zu dem Ergebnis, dass er kein Techniker wie Steve Vai ist, kein Shredder wie Yngwie Malmsteen, aber sicher nicht schlechter, wenn man seine Leistungen auf seinen Stil bezieht. Ste und Yngwie sind auch nicht besser als David. Aber auch nicht schlechter! Klar jetzt? Alles Giganten! Denn sie wissen, was sie tun!

Denkt mal drüber nach.

Bis bald, Axel

Ich bin ein Star, wie komme ich groß raus? Music Communities!?

•Januar 22, 2009 • Kommentar schreiben

Der Musiker, das eigenartige Wesen!

•Januar 16, 2009 • Kommentar schreiben

Hi Folks.

Sodele, dann will ich mal austeilen. Und zwar mit der ganz großen Kelle! Ich habe schliesslich auch genug auf die Mütze bekommen und viel erleben dürfen. Im Grunde wollen alle das Eine: Musik machen, die von den Leuten geliebt wird. Auch wenn einige sagen „Ich mache das nur für mich!“, möchte ich deren Gesichter sehen, wenn das geneigte Publikum mißbilligendes Verhalten an den Tag legt. Oder -im Idealfall- wenn das Publikum vor Freude ausflippt. Musiker haben alle einen Knall, sonst wären sie nicht so verrückt danach, einem Leben welches sich durch Geldknappheit, schlechten Ruf und viel Arbeit auszeichnet hinterher zu hecheln. Warum sie das tun? Weil die meisten echt glauben, dass sie besser in die Charts passen, als Madonna, Shakira und Take That!

Gehen wir mal auf die einzelnen Musikertypen ein:

Der Künstler:

Oft bekrittelt in seiner Art, sich über andere zu erheben.

Der Handwerker:

Pragmatisch wie Schmalz auf der Stulle. Was nicht passt….

Der Musikerpolizist:

Oft mit einem Diplom in Besserwistik ausgestattet. Kann alles besser.

Diese Typen findet man in allen Gattungen, bei Instrumentalisten und Sängern gleichermaßen.

Ich habe selber erst so einen Fall erlebt. Ehrlich! Ich lerne oft solche Leute kennen, wo ich mir denke „Och nö!“ nicht schon wieder. Dies ganzen IBWs (Ich Bin Wichtig, Anm. des Autors), gehen mir richtig auf die Nüsse. Aber wir alle wissen ja: Wichtig kommt von……na, wißt Ihr es? Richtig, von Wicht!

Die Frontschweine der hiesigen Bühnen, also jene, welche das Wort rhythmisch-melodisch verkünden dürfen, sind oftmals die IBWs. Manchmnal ja auch nicht zu unrecht. Aus eigener Erfahrung kann ich jedoch sagen, wie es ist mit einem Infantil-Megalomanischen-IBW-Syndrom-Hauptinfizierten-Möchtegernsänger zu arbeiten. Ein Wort nur: G-R-A-U-E-N-V-O-L-L!!

Leute, tut euch das nicht an! Gibt es Möglichkeiten das vorherzusehen? Schwierig. Der IBW gibt sich im Selbstverständnis oft als Künstler. Wobei dies hier von „künstlich“ und nicht von „Kunst“ abzuleiten ist. Das geringe Musikverständnis einhergehend mit ( im besten Fall) rudimentär vorhandenem Talent, gepaart mit der Zusammenarbeit mit wirklichen Musikern birgt Stoff für die Sättigung des eigenen Überheblichkeitsbedarfs. Die Ressourcen scheinen dann unendlich. Verdrängungsmechanismen verhindern die klare Sicht auf das eigene Unvermögen.

Dennoch gelingt es solch einem auch mal, das Tageslicht zu erblicken und in einer wachen Stunde gute Musik zu schreiben. Kann auch mal in den Charts landen, kann auch mal……. Alles kann, nix muss! Solche Diven mit Realitätsverlust spielen bisweilen auch schon mal ein Instrument. Es sind also nicht nur die Shouter angesprochen!

UND: Es gibt in der Tat große Künstler, die ein wenig entrückt wirken, es vielleicht auch ein Stück weit sind, die aber Mensch geblieben sind, die genial und lieb sind. Dies sind die wahren Fackelträger.

Na ja, war nur mal so ein Gedanke.

Gruß, Axel

Jau, da bin ich!

•November 20, 2008 • Kommentar schreiben

Hallo Ihr da!

Nun bin ich hier. Bringt mir das jetzt was? Ich hoffe doch Aufmerksamkeit! Jaja, ich möchte die Welt (also euch alle) an meinem Geschwafel und meinen Ansichten teilhaben lassen. Mal sehen, welches Thema mir als zünftiger Beginn einfällt…….Seid gespannt! In der Zwischenzeit besucht mich doch einfach mal unter www.myspace.com/axelzabel.

Bis dann.

Euer Axel