Musikschule ja/nein?

Moin.

Es ist manchmal eine Last.
Man möchte ein Instrument lernen, oder kann schon ein wenig spielen und kommt irgendwie nicht weiter. Das kann jedem Musiker passieren, egal wie fortgeschritten er/sie ist. Oftmals führt der Weg dann hin zu Notenbüchern und/oder zu einem Lehrer.
Daran gibt es ja auch nichts Falsches.
Allerdings liegt die Schwierigkeit oft darin, dass der Lernwillige selten wirklich beurteilen kann wie gut das Lehrmaterial, oder die Lehrkraft strukturiert sind. Bücher im Selbststudium durchzuarbeiten kann funktionieren, wenn sie denn eingängig und dennoch umfassend sind. Ein Lehrer sollte nicht nur gut spielen, sondern es vor Allem gut vermitteln können.
Prinzipiell wäre ich schon vorsichtig bei Büchern, die „ohne jede Theorie“, „in 6 Wochen zum Gitarristen“ und ähnliche Dinge versprechen. Was soll man daraus lernen?

Auch Lehrer, die dem Schüler Dinge sagen wie: „Theorie ist Quatsch, das raubt die Kreativität“, „Metronom? Braucht man nicht, kommt alles von alleine“ und die auf fachliche Fragen keine Antwort kennen und es als „unwichtig“ abtun, sind mehr als gefährlich für die musikalische Entwicklung und Freiheit auf dem gewünschten Instrument. Das sind Scharlatane, von denen man nichts Essentielles lernt.

Theorie ist nicht alles in der Musik, aber sie hat immensen praktischen Nutzen. Und man kann sie sehr leicht verständlich erklären.  Wir reden hier nicht über Hirnforschung!

Von einem Lehrer, den ich (meist teuer) bezahle, erwarte ich mit Recht ein umfassendes Wissen und eine eben solche Wissensvermittlung!
Da darf es nicht sein, dass ich als Schüler Begriffe wie z. B. „Alteriert“, „Enharmonische Verwechselung“, „A-Mixolydische Pentatonik“, oder „Septimakkord“ nicht erklärt bekomme(n kann), weil der Lehrer keine Ahnung hat und seine Antwort sich in „Ist bestimmt Jazz, brauchst du nicht!“ erschöpft.

nextlevelmusic

Man darf und sollte etwas für sein Geld erwarten! Meist sind diese „Lehrer“ dann auch maximal mäßige Musiker, weil sie sich der „Entwicklung durch Fortbildung“ verwehren und bei ihrem limitierten Wissen bleiben.

Hey, nicht falsch verstehen. Es gibt großartige Musiker mit tollen Songs, die keinen Schimmer von Musiktheorie haben. Die schicken sich aber auch nicht an, ein echter Musiklehrer sein zu wollen.

Mein Rat an alle Suchenden: Vereinbart ein Vorgespräch, in welchem ihr eure Wünsche schildert. Stellt Fachfragen, so seht ihr wie euer zukünftiger Lehrer tickt. Kann er euch nicht einmal den Unterschied zwischen „natürlich Moll“ und „harmonisch Moll“ nennen, oder wenigstens zwischen Dur und Moll, lasst ihn sitzen.

Für einen Musiker mag die Theorie kein MUSS sein. Für einen Lehrer schon!

Es gibt zum Glück auch andere Lehrer. Diejenigen, die ihre Schüler gewissenhaft vorbereiten. Auf was auch immer. Nicht für jeden ist ein Musikstudium die erste Wahl, oder gar bezahlbar. Aber es gibt mittlerweile sehr gute Alternativen, die ich hier gesondert vorstellen werde.

Mich interessieren eure Meinungen und Erfahrungen.

Legt los,

Axel

 

Es geht los.

Moin, liebe Leute.
Ich freue mich über eure Aufmerksamkeit.
An diesem Punkt möchte ich mich gerne vorstellen:

Mein Name ist Axel Zabel und ich bin Musiker und Musiklehrer mit einer eigenen Schule, dem IM³ Institut für Musik-Multimedia-Marketing.
Im Internet zu finden unter www.m3institut.de.
Dort werden Musiker auf professionelle Weise unterrichtet, schaut einfach rein.
Zudem bin ich als Fachbuchautor im Bereich des Musikunterrichtes tätig.

Auf diesen Seiten werde ich praktische Tipps rund um´s Musikmachen geben, aber auch weitere Themen ansprechen, mit denen man sich als ausführender Musiker beschäftigen muss. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen und hoffe auf Anregungen.

Bis bald,

Axel